GELDSPAREN

Wie kann ich mehr sparen?

Tipp 2:

Setze dir ein Sparziel!

Das wohl banalste, aber wichtigste Instrument beim Geldsparen ist ein Ziel, für das du sparen möchtest. Da kann alles sein, von einem Urlaub bis zu einem Haus.

Zu wissen, worauf du sparst und wie viel Geld du dafür benötigst wird dich deutlich bewusster im Umgang mit deinen Finanzen agieren lassen.

Also frage dich: Was ist dein Ziel? Was möchtest du dir ermöglichen?

Tipp 2:

Lege die automatische Besparung von Tagesgeldkonto, ETF-Depot und Einzelaktien möglichst nah auf Zeitpunkt des Monats, an dem du Gehalt bekommst (bei mir ist es um den 15., ich bespare als zu zweiten Monatshälfte – bei Trade Republic* ab dem 16., bei der comdirect am 23.)

So geht das Geld bereits ab und du kannst es gar nicht ausgeben. Falls doch größere Ausgaben anfallen hast du die Reserve auf dem Tagesgeldkonto liegen.

Tipp 3:

Steigere dein Einkommen!

Das kann durch eine Gehaltserhöhung oder durch einen Nebenjob erreicht werden. Scheue dich nicht davor, deinen Vorgesetzten auf eine Gehaltserhöhung anzusprechen. Bereite gute Argumente vor und schlage auch vor, mehr Verantwortung zu übernehmen.

Ein Nebenjob kann alles mögliche sein und bedeutet nicht zwangsläufig zu kellnern oder Zeitungen auszutragen. Sei kreativ und nutze deine Talente, dir fällt sicher etwas ein, was dir auch Freude bereitet.

Tipp 4:

Baue dir ein zusätzliches Einkommen auf!

Ein weitere Einkommen erzielst du klassisch in einer Selbständigkeit, die du dir nebenbei aufbauen kannst.

Praktische Bücher mit gutem Content für wenig Geld sind dieses und dieses.

Zudem ermöglichen dir Investitionen in Immobilien Mieteinnahmen und – auch bei selbstgenutzter Wohnung oder – Einnahmen und Einsparungen über eine Photovoltaikanlage, Erdwärme und weitere Möglichkeiten zur Strom- und Wärmeerzeugung.

Nicht zuletzt gewähren dir viele Aktien auch eine regelmäßige Dividenden, die du bis zu einem Betrag von 801€ (verheiratet: 1602€) steuerfrei erhältst. Dies entspricht auch meiner derzeitigen Strategie. Mehr dazu findest du in diesem Buch, das auch für mich die Grundlage meiner Investmentstrategie bildet.

Tipp 5:

Verkaufe ungebrauchte Dinge!

Was hast du ein Jahr lang nicht benutzt? Hast du Klamotten im Schrank, die du nicht mehr anziehst? Liest du alle Bücher im Regal noch einmal? Brauchst du alle technischen Geräte, DVDs und Dekoartikel?

Miste aus – das befreit und bietet immer einen kleinen Verdienst. Diesen kannst du problemlos sparen, anstatt davon neue Dinge zu kaufen.

Wir misten regelmäßig aus, meistens zum Wechsel von Sommer-Herbst und Winter-Frühling. Kleine Beträge lassen sich auch gut in P2P-Kredite anlegen, also Plattformen, die dein Kapital nutzen, um Kleinkredite zu vergeben. Ich selber lege kleine Summen für 6,75% Rendite bei Bondora an. Hier bekommst du bei Anmeldung über den Link 5€ geschenkt, wenn du das erste Mal Geld anlegst.

Tipp 6:

Passend dazu: Kaufe gebraucht!

Vieles lässt sich sehr gut gebraucht kaufen. Besonders bei Möbeln und Büchern haben wir sehr positive Erfahrungen gemacht. Selbiges gilt für Kinderklamotten aber auch für viele andere Dinge.

Bei Büchern ist der Wertverlust enorm. Besonders Belletristik lässt sich zu einem Bruchteil des Neupreises auf Flohmärkten finden oder bei ebay ersteigern. Oft bekommst du hier ein Buch für 1-3€. Dies gilt allerdings nur begrenzt für Sachbücher der hier vorgestellten Schwerpunkte. Solche Bücher finden sich nur selten gebraucht.

Bei Möbeln kommt es auf den Geschmack an. Designer- und Discount-Möbel haben einen relativ hohen Wertverlust. Ikea-Möbel haben bei guten Zustand durchaus einen sehr geringen Wertverlust. Trotzdem lassen sich hier 20-30% durchaus einsparen. Gebrauchte Ikea-Möbel lassen sich meist für denselben Preis verkaufen, für die du sie selbst gebraucht gekauft hast.

Bei Kinderklamotten empfiehlt es sich, gebrauchte Markenklamotten zu kaufen. Diese sind deutlich günstiger im Vergleich zum Neupreis, aber etwas teurer als neue Discount-Klamotten. Dafür ist ihr Wertverlust bei einem Weiterverkauf gering. Während no-name-Kinderklamotten einen sehr hohen Wertverlust haben (auf dem Flohmarkt bekommst du vielleicht 1€ pro Stück, unabhängig des Neuspreises), währen du Markenklamotten für annähernd denselben Preis verkaufen kannst, für den du sie gebraucht erworben hast. Lass dich hierbei nicht vom höheren Investment abschrecken.

Tipp 7:

Nutze Cashback-Programme und -Apps!

Zahlreiche Supermärkte bieten dir Apps, in denen du sparen kannst. Zudem kennst du sicherlich auch Payback. Nutze Payback wann immer möglich und checke regelmäßig neue Coupons in der App. Nicht selten gibt es 10- oder 20-fache Punkte bei den Geschäften, die du eh ansteuerst. Mittlerweile haben wir gemeinsam innerhalb von 2 Jahren knapp 200€ in Payback-Punkten erhalten, die wir gegen Prämien und Gutscheine eintauschen oder als Zahlmittel verwenden können.

Das lässt sich auch sehr gut mit der VIVID-Kreditkarte verbinden, die dir bis zu 10% Cashback bei ausgewählten Geschäften sichert (z.B. Aldi, Lidl, REWE, Media Markt, Netflix, Starbucks u.v.m.)

Das besondere: Sie legt das Geld in von dir ausgewählte Aktien in einem virtuellen Depot für dich an. Steigt die Aktie, steigt dein Cashback. Sinkt die Aktie, sinkt das Cashback bis zu der ursprünglichen Summe.

Beispiel: Du kaufst für 100€ ein, bekommst also 10€ Cashback. Die ausgewählte Aktie steigt um 10% und dein Cashback ist nun 11€ wert. Die Aktie sinkt nun um 20%. Dein Cashback ist nun aber nicht 8,80€ wert, sondern bleibt bei den ursprünglichen 10€. Du kannst dir also mindestens 10€ auszahlen lassen.

Wie stark sich dein Cashback letztlich vermehrt zeigt sich spielerisch nach Registrierung unter dem folgenden Link.

Bei Anmeldung über meinen Link erhältst du 20€ geschenkt nach deinem ersten Einkauf über mindestens 20€.

Tipp 8:

Nutze Angebote!

Was du wirklich kaufen möchtest, das kaufe wenn möglich im Angebot. Auch Geschenke lassen sich über das gesamte Jahr kaufen und müssen nicht kurz vor knapp besorgt werden – meist zu höheren Preisen. Das eingesparte Geld lässt sich wunderbar ansparen oder investieren.

Aber sei vorsichtig: Lass dich nicht von den Sale-Schildern verlocken und Dinge kaufen, die du nicht brauchst. Schlafe lieber 1-2 Nächte darüber. Wenn du es dann immer noch kaufen möchtest, dann tu’s!

Tipp 9:

Trinke Leitungswasser!

In vielen Regionen Deutschlands ist das Leitungswasser von sehr guter Qualität und kann bedenkenlos getrunken werden. Falls das Wasser bei dir sehr kalkhaltig sein sollte investiere in einen Wasserfilter. Solch einer kostet anfangs zwar deutlich mehr Geld als ein Sixpack Wasser aus dem Supermarkt, erspart dir aber neben dem Geschleppe und Ansammeln von Pfandflaschen langfristig viel Geld.

Tipp 10:

Vermeide Gelegenheitskäufe!

In Ergänzung zu Tipp 6 hier noch der Hinweis, auch auf den Kauf von Getränken und Essen verzichten zu können, wenn du unterwegs bist. Hierbei meine ich keinen Kaffe mit einem Freund/einer Freundin, sondern den kauf von Wasser oder Snacks.

Du kannst dir einfach Wasser und ein Lunchpaket von zu Hause mitnehmen. Dies gilt für Ausflüge ebenso wie für das Essen in der Kantine oder beim Shoppingtrip. Sieh das Essen unterwegs wie einen Restaurantbesuch: Eine Ausnahme, keine Regel.

Tipp 11:

Verdiene mit Apps und Programmen Geld.

Ich nutze möglichst zeitsparende Mittel, um nebenbei kleines Geld zu verdienen. Das kann die Sweatcoin-App sein, die deine Schritte in sogenannte Sweatcoins umwandelt. Zwar dauert es, bis du genügend angesammelt hast, diese in Geld- und Sachprämien umzutauschen, aber dein handy hast du doch eh in der Tasche – oder?

Zudem bin ich beim Trendsetter-Club registriert. Die Umfragen dauern nicht lange und dank eines Gewinnspiel-Rads lassen sich schnell amazon-Gutscheine oder Bargeld erreichen. Zudem lässt sich so Einfluss nehmen auf zukünftige Produkte und die Markenausrichtung eines Unternehmens.

Tipp 12:

Checke die Strompreise!

Neben der hoffentlich standardmäßigen Ausstattung deiner Räumlichkeiten mit LED-Lampen und energiesparenden Elektrogeräten steckt ein großes Einsparpotenzial in dem Vergleichen von Preisen der unterschiedlichen Stromanbieter.

Im Normalfall kannst du jährlich den Anbieter wechseln. Achte hierbei auf die Vertragslaufzeit und die Kosten für eine kWh. Manche Anbieter locken mit hohen Gutschriften, haben aber eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten, wobei der deutlich höhere Preis pro kWh die Einsparung durch die Gutschrift im Normalfall negiert oder sogar übersteigt.

Selbiges gilt übrigens für Internetprovider: Auch diese bieten oftmals eine sehr hohe Geschwindigkeit für die ersten 12 Monate an. Ab dem 13. Monat hingegen steigen die Kosten hierfür sehr stark an. Es empfiehlt sich, frühzeitig eine Drosselung anzumelden, sodass ab dem 13. Monat zwar mit weniger Speed, dafür aber auch mit möglichst gleichbleibenden Kosten gesurft werden kann.

Tipp 13:

Halte Kündigungstermine fest!

Notiere dir direkt bei Vertragsabschluss das Datum, bis wann spätestens gekündigt werden muss. Halt die Termine möglichst in einer Erinnerungsapp fest.

Im Normalfall sind dieselben Konditionen nach dem Ende der Vertragslaufzeit wesentlich günstiger zu haben und selbst die Angebote der Anbieter, um dich zu halten, können die Preise für „Neukunden“ nur selten schlagen. Dies gilt besonders für Handyverträge.

Doch auch hier gilt Vorsicht: Wenn dir die bisherigen Konditionen ausreichen, lass dich nicht von deutlich höheren locken, die dir kaum Mehrwert bieten, dich dafür aber langfristig viel Geld kosten (Brauchst du wirklich ein neues Handy? X GB mehr im Monat? Eine Telefonieflat?)


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